Hanfsamen keimen

Du bist über das Wort Keimen gestolpert? Keimen ist gerade in aller Munde, aber was genau bedeutet das eigentlich? Beim Keimen beginnt der erste Trieb aus einem trockenen Pflanzensamen zu sprießen. Jeder Samen einer Pflanze enthält quasi einen „Pflanzen-Embryo“ sowie Nährstoffe. Unter den richtigen Bedingungen (meist Feuchtigkeit, Wärme und Sauerstoff) entwickelt sich ein kleiner Spross, der die Samenschale durchbricht und aus dem dann die Jungpflanze entsteht.

Durch das Keimen erhältst du also sozusagen eine Pflanze in komprimierter Form, die dadurch super hoch konzentriert in Nährstoffen ist. Das erklärt auch den Hype um das Thema, denn der ist durchaus berechtigt!


Vielleicht bist du ja jetzt neugierig geworden und willst das mal selbst ausprobieren. Dann haben wir hier für dich die goldenen Regeln zum Keimen von Hanfsamen zusammengefasst:

 

1. Der Untergrund sollte immer feucht sein.
2. Achte auf eine optimale Zimmertemperatur von 20°C.
3. Die Keimlinge mögen kein Licht, also lagere sie so dunkel wie möglich.
4. Auch Hygiene ist sehr wichtig! Deswegen berühre die Keimlinge am besten nur mit einer Pinzette.
5. Sei geduldig! Die Samen brauchen Ihre Zeit und Ruhe.
 

Beim Keimen gibt es zwei beliebte Methoden: Keimen auf feuchten Küchentüchern oder in einem Glas mit Wasser.

Bei ersterer wird ein Teller mit einigen Lagen Küchenpapier ausgelegt. Darauf kommen die Samen, ein weiteres Küchenpapier und anschließend reichlich Wasser. Mehrmals täglich muss nun nachgesehen werden, ob noch genug Feuchtigkeit vorhanden ist.

Die Methode im Wasserglas geht besonders schnell, birgt aber auch das Risiko, dass die Keimlinge schimmeln oder sogar verfaulen, weil sie zu wenig Sauerstoff bekommen.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Ausprobieren!

 


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